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Mathematik gegen Verschwörungstheorien

Flache Erde?

Fakten helfen gegen Verschwörungstheorien und Wissenschaftsfeindlichkeit. Davon bin ich überzeugt. Auch wenn man die Einstellung von Menschen, die auf diesem Weg bereits sehr weit gegangen sind, möglicherweise nicht mehr ändern können wird, so lässt die Verunsicherung und Beeinflussung derer, die vielleicht erst am Beginn einer „Karriere“ also Verschwörungstheoretiker stehen, sicherlich noch eindämmen.Das Problem besteht nur darin, dass Verschwörungstheorien und „alternative Fakten“ meistens sehr viel spannender und aufregender sind als die nüchterne Realität und fundierte Wissenschaft. Da die Verschwörungstheoretiker die Grundlagen der Wissenschaft in z.B. Mathematik und Physik meist nicht anzweifeln, führt der Zugang vielleicht dennoch über „gemeinsame“ Experimente, Versuche und Überlegungen, die idealerweise noch ein wenig Spaß machen.

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Digitale Tipp-„karten“ mit QR-Codes

Zur Binnendifferenzierung und zur Unterstützung des selbstständigen Lernens nutze ich häufig Tippkarten. Damit können die Schüler auch komplexe Arbeitsaufträge relativ eigenständig bearbeiten, da sie je nach Bedarf zu „maßgeschneiderten“ Tippkarten greifen können, die sich gut in Tiefe und Aufgabenfortschritt differenzieren lassen.Die Anfertigung und die Arbeit mit den Tippkarten erfordert jedoch viel Zeit in der Vorbereitung, da ich diese in der Regel sehr aufwändig und anspruchsvoll gestalte (Text und Grafik gestalten, Karten beidseitig bedrucken, zuschneiden, ggf. noch in beschriftete Briefumschläge verpacken). Darüber hinaus muss ich sie häufig abändern, aktualisieren oder neue Karten erstellen, weil mir mit zunehmender Unterrichtserfahrung oft die „Knackpunkte“, also die Stellen, in denen die Schüler Probleme bei der Bearbeitung einer Aufgabe haben, erst nach und nach deutlich werden.Daher habe ich nach einer Möglichkeit gesucht, den Aufwand bei Vorbereitung und Änderung der Tippkarten zu reduzieren.

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Projektarbeit mit Moodle

Projektarbeit mit Moodle

Bei der Durchführung von Projektarbeiten bereitet es den Schülern anfangs immer wieder Probleme, wenn einzelne Teammitglieder bei Arbeitsterminen in der Schule abwesend sind: Ausgerechnet der fehlende Schüler hatte den aktuellen Stand der Projektarbeit auf seinem USB-Stick oder nur die erkrankte Projektleiterin kennt ein dringend benötigtes Passwort. Dass die Schüler sich ganz bewusst und in der Praxis mit dem Thema „Abwesenheit von Teammitgliedern“ auseinandersetzen müssen, ist natürlich zu begrüßen. Schließlich wird ihnen so ein wichtiger Aspekt des Projektmanagements eindringlich deutlich gemacht, ohne dass der „didaktische Zeigefinger“ explizit darauf hinweisen muss.

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Flugtaxis und Tablets

Kaum wurde die neue Stelle der Staatssekretärin im Kanzleramt (Staatsministerin) für Digitalisierung geschaffen und die bisherige Staatssekretärin im Verkehrsministerium Dorothee Bär dafür designiert (was also keine „Beförderung“ darstellt), darf sich die zukünftige Amtsinhaberin auf allen Kanälen äußern, übrigens im Unterschied zu den designierten Ministern. Sehenswert insbesondere das Interview mit Marietta Slomka im heute-journal und dessen Zusammenfassung bei Spiegel Online. 

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Didacta 2018 – Ein Fazit

Aufgrund der diversen persönlicher und „offizieller“ Projekte zur Modernisierung und Digitalisierung, an denen ich/wir an der Schule gerade arbeiten, bot sich ein Besuch auf der dieses Jahr in Norden stattfindenden Bildungsmesse Didacta geradezu an. Mein Kollege und ich machten uns also am Freitag auf nach Hannover mit dem Ziel, viele Anregungen und interessante Ideen insbesondere zur Digitalisierung zu sammeln – da die „Digitalisierung“ ja zur Zeit eines der großen Bildungsthemen ist, sollte das machbar sein. Dachten wir.

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